Medizinischer Fachbereich

Heuschnupfen und allergischer Schnupfen

Allergien haben in den letzten Jahrzehnten so zugenommen, dass heute viele Menschen in irgendeiner Form mit dieser Erkrankung konfrontiert sind. Wie kam es dazu was liegt überhaupt den allergischen Reaktionen zugrunde?

Sicher ist ein Hauptgrund für die enorme Verbreitung der allergischen Erkrankungen die Belastung unserer Umwelt mit Fremdstoffen: Praktisch von Geburt an ist der menschliche Organismus diesen Stoffen ausgesetzt. Nun erkrankt aber nicht jeder. Eine Allergie entwickelt sich bei einem dazu Veranlagten, einem Allergiker, in der Regel langsam, wobei Zeitspanne und Verlauf der Krankheit sehr unterschiedlich sein können. Zudem gibt es für jeden Patienten ein spezifisches Spektrum an Stoffen, auf welche er allergisch reagiert. Dieses Spektrum kann sich mit der Zeit ändern.

All dies weist darauf hin, dass für eine Allergie nicht der allergieerzeugende Stoff allein die Ursache, sondern dass die instabile Reaktionslage des Allergikers wesentlich mitverantwortlich ist. So sind z.B. beim Heuschnupfen nicht allein die Menge und die Art der Pollen in der Luft entscheidend, es kommen Faktoren hinzu wie die gesundheitliche Gesamtsituation, die Ernährungsweise, die Jahreszeit usw. Beschränkt sich die Therapie auf die Ausschaltung der Allergene, was in der Praxis kaum durchführbar ist, so wird die instabile Reaktionslage des Allergikers nicht geheilt, nur geschont, wodurch sie allerdings ein gewisses Gleichgewicht bewahren kann. Die Erfahrung zeigt, dass sich jedoch das Spektrum der Allergene manchmal auf andere Stoffe verlagert oder ausdehnt: mit dem Ergebnis, dass immer mehr Stoffe da sind, mit denen der kranke Organismus nicht konfrontiert werden darf.

Eine eigentliche Therapie muss daher so wirken, dass der Organismus des Allergiepatienten direkt beeinflusst und gestärkt wird. Dies besorgen anthroposophische Heilmittel, wie beispielsweise Gencydo, indem sie bei Heuschnupfen nicht allein die Symptome lindern, sondern vor allem langfristig die Reaktionslage des Organismus verbessern.